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6,4 Prozent der Busse in Niedersachsen rollen mit Öko-Antrieb

Archivmeldung vom 19.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Linienbus /ÖPNV (Symbolbild)
Linienbus /ÖPNV (Symbolbild)

Bild: Stefan Bayer / pixelio.de

Von den 7317 Bussen auf Niedersachsens Straßen sind bislang 464 mit alternativen Antrieben unterwegs. Das entspricht 6,4 Prozent. Davon sind 71 Elektrobusse (0,9 Prozent), 306 Hybrid-Busse (4,1 Prozent) und 87 Busse mit Gas betrieben (1,18 Prozent). Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Politikers Sven-Christian Kindler an das Bundesverkehrsministerium hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vorliegt.

Aus den Antworten geht außerdem hervor, dass bislang in 29 Städten und Gemeinden Busse mit alternativen Antrieben genutzt werden. Schlusslichter sind hier Lüneburg mit 0,5 Prozent seiner 222 Busse und Rotenburg mit 0,8 Prozent seiner 133 Busse. Spitzenreiter ist Oldenburg, wo 97,8 Prozent der Busse auf Erdgas umgestellt sind. In Braunschweig fahren 20,9 und in Wilhelmshaven 20,4 Prozent der Busse mit alternativen Antrieben. Osnabrück will bis Ende 2021 mit 62 Fahrzeugen die größte Elektro-Gelenkbusflotte auf der Straße haben. Zwischen 2010 und 2020 hat die Bundesregierung die Beschaffung von 177 Bussen sowie 98 Ladepunkten in Niedersachsen mit 65,5 Millionen Euro gefördert.

"Die Elektromobilität in Niedersachsen war lange im Dornröschenschlaf. Viel zu lange hat es die Bundesregierung versäumt, die Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass alternative Antriebe mehr als ein Nischenprodukt sind. Inzwischen zeigt sich: Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch", sagte Grünen-Politiker Kindler unserer Redaktion. Aber auch die Herausforderungen seien klar. "Es gilt, Tausende schmutziger Busse in Niedersachsen auf alternative Antriebe umzustellen", so Kindler gegenüber der NOZ.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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