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Philologenverband warnt vor Lehrern ohne Ausbildung

Archivmeldung vom 05.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: René Golembewski / pixelio.de
Bild: René Golembewski / pixelio.de

Der Deutsche Philologenverband hat die heute tagende Konferenz der Kultusminister aufgefordert, Seiteneinsteiger im Lehrerberuf nur im Ausnahmefall zuzulassen und dafür klare Qualitätskriterien zu benennen.

In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zeigte sich Verbandschef Heinz-Peter Meidinger sehr besorgt, dass schon sechs Prozent aller Lehrkräfte weder ein Lehramts-Studium noch ein Referendariat absolviert hätten. "Die Tendenz ist stark steigend", warnte er. Schülern sei nicht zuzumuten, von Personen unterrichtet zu werden, die über keinerlei pädagogische Ausbildung und Erfahrung verfügten. Meidinger appellierte daher an die Kultusminister, dass Seiteneinstieg auch in Mangelfächern die absolute Ausnahme bleiben sollte. Der Vorsitzende des Gymnasiallehrerverbands bedauerte die großen Differenzen der Bundesländer in dieser Frage. Sachsen-Anhalt, Bayern und Hamburg achteten am meisten auf Qualität, während Länder wie Mecklenburg-Vorpommern die Türen für Seiteneinsteiger in Mangelfächern weit öffnen wollten.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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