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Fregatte "Baden-Württemberg" kehrt von Warmwassererprobung vor Brasilien zurück

Archivmeldung vom 15.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Fregatte "Baden-Württemberg" in See bei einer Testfahrt. Bild: Bundeswehr
Fregatte "Baden-Württemberg" in See bei einer Testfahrt. Bild: Bundeswehr

Am Donnerstag, den 16. April 2020 kehrt um 10:00 Uhr die Fregatte "Baden-Württemberg" von ihrer Warmwassererprobung aus Brasilien zurück. Dorthin war das Schiff am 7. Februar ausgelaufen, um die technischen Anlagen an Bord unter den Einflüssen warmer Luft und warmen Wassers zu testen.

Eine große Anzahl technischer Anlagen eines Schiffes ist auf Kühlung angewiesen. Diese erfolgt entweder durch Luft oder Seewasser, sodass mit steigenden Luft- und Wassertemperaturen in der Schiffsumgebung Veränderungen in den Kühlungsprozessen denkbar sind. Um herauszufinden, ob ein neues Schiff auch den Anforderungen in potentiell warmen Einsatzgebieten wie erwartet standhält, müssen die entsprechenden Anlagen verschiedene Testprogramme durchlaufen. Die aktuellen Testergebnisse haben die Belastbarkeit der Anlagen der "Baden-Württemberg" auch unter Extrembedingungen bestätigt.

Die bereits durchgeführte Kaltwassererprobung sowie die nun abgeschlossene Erprobung in warmen Gewässern können erst nach der Indienststellung eines Schiffes erfolgen. Um ein Schiff sinnvoll testen zu können, sind Fahrprogramme notwendig, die einem Einsatzszenario nahekommen. Dies wiederum erfordert einen entsprechenden Ausbildungsstand der Besatzung, der über eine "sichere Teilnahme am Seeverkehr" hinausgeht. Solche operativen Ausbildungsanteile sind jedoch erst nach der Indienststellung eines Schiffes möglich.

Als das Schiff Anfang Februar den Heimathafen verließ, stand die Reise noch unter anderen Vorzeichen. Die Corona-Pandemie war zu dieser Zeit noch nicht präsent, Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland und in weiten Teilen der Welt noch nicht vorhanden. Durch die Ausweitung zur Pandemie sahen sich Schiff und Besatzung jedoch einer neuen und ungewohnten Herausforderung gegenübergestellt. Seit dem 10. März durfte zum Schutz der Besatzung niemand mehr das Schiff verlassen und niemand durfte an Bord. Der Landgang in Salvador de Bahia, Brasilien, auf den sich die Besatzung so gefreut hatte, musste entfallen. Auf die Erprobungen indes hatte die neue Lage keine Auswirkungen. Die vorgesehenen Tests in warmen Gewässern konnten wie geplant durchgeführt werden.

Auf ihrer Reise nach Salvador de Bahia in Brasilien und zurück hat die "Baden-Württemberg" insgesamt rund 13.500 Seemeilen (25.000 Km) zurückgelegt und unter anderem auch Häfen auf den Kanarischen und den Kapverdischen Inseln angelaufen. Als nächstes steht ab Anfang Mai eine etwa dreimonatige Gewährleistungswerftliegezeit bei Blohm & Voss in Hamburg an.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine (ots)

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