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Kita-Eltern in Niedersachsen warnen vor Lockdown-Folgen: "Kinder zunehmend verängstigt"

Archivmeldung vom 22.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Weltweit werden Kinder sadistisch mit gesundheitsschädlichen Masken gequält - wer gibt die Anweisungen dafür? (Symbolbild)
Weltweit werden Kinder sadistisch mit gesundheitsschädlichen Masken gequält - wer gibt die Anweisungen dafür? (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Eltern von Kita-Kindern in Niedersachsen nähern sich ihrer Belastungsgrenze, warnt die niedersächsische Landeselternvertretung (LEV). Aus einer aktuell laufenden Umfrage des Verbandes, deren Zwischenstand der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorliegt, geht hervor, dass mehr als die Hälfte (59 Prozent) der bislang rund 9300 befragten Eltern die derzeitige Situation als belastend bis sehr belastend empfinden.

Die Befragung läuft noch bis Freitag (22.1.) um Mitternacht.  Nur rund 3,6 Prozent der bislang Befragten gaben an, den Lockdown als unproblematisch wahrzunehmen. "Mit Blick darauf verstehen wir nicht, dass es nach wie vor keine Langzeitstrategie auf Bundesebene gibt", sagte die LEV-Vorsitzende Christine Heymann-Splinter der NOZ. "Unsere Kinder leiden unter den Kontaktbeschränkungen und sind zunehmend verängstigt. Besonders hart trifft es jene, die nicht in der Notbetreuung sind."

Nur rund 38 Prozent der bislang Befragten nutzen derzeit die Notbetreuung. "Die vielen Kinder, die jetzt zu Hause bleiben müssen, haben erneut weder an frühkindlicher Bildung teil noch an der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen", kritisierte Heymann-Splinter. Die LEV-Vorsitzende lobte jedoch, dass Niedersachsen trotz der Beschlüsse auf Bundesebene grundsätzlich daran festhalte, eine breite Notbetreuung anzubieten. Gleichzeitig hat sich laut LEV der Kontakt zu den Kitas im Vergleich zum ersten Lockdown verbessert.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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