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Kirchenhistoriker Markschies sieht Reformbedarf in der evangelischen Kirche

Archivmeldung vom 13.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Erheblichen Reformbedarf sieht der renommierte Kirchenhistoriker Christoph Markschies auch in der evangelischen Kirche. Deren Strukturen müssten besser an die Lebenswirklichkeit angepasst werden, sagte der in Berlin lehrende Universitäts-Professor der Thüringischen Landezeitung (TLZ), Weimar, in einem Interview (Samstagsausgabe).

"Wir haben die Landeskirchen teilweise in einer Landkarte der Zeit vor 1918 konserviert", konstatierte er mit Blick auf weitere bevorstehende Fusionen. Thüringen und Sachsen - inzwischen zur Evangelischen Kirche Mitteldeutschland vereint - nannte er als Vorbild. Außerdem wären seiner Ansicht nach Dienste, die derzeit den Pfarrern obliegen, zunehmend auf Gemeindemitglieder zu verteilen. Die Glaubensvermittlung möchte Markschies auf eine breitere Basis gestellt sehen: "Wir haben das zu sehr den Fachleuten überlassen. Bei Luther heißt es, diese Aufgabe komme dem Hausvater zu. Sie kommt aber allen Christenmenschen zu."

Quelle: Thüringische Landeszeitung (ots)

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