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Sachsen-Anhalt: Hochschulen müssen sich auf Schließung von Fachbereichen einrichten

Archivmeldung vom 02.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Wappen von Sachsen-Anhalt
Wappen von Sachsen-Anhalt

Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt müssen sich in der Spardebatte auf die Schließung von Fachbereichen einrichten. Der Landesminister für Wissenschaft und Wirtschaft, Hartmut Möllring (CDU), schloss in einem Interview mit der "Mitteldeutschen Zeitung" zwar die Abwicklung einer ganzen Hochschule aus - einzelne Fachbereiche müssten aber geschlossen werden.

"Ja, selbstverständlich", sagte Möllring im Interview. Veränderung sei aber nichts Negatives, "sondern kann zum Besseren führen". Unter Druck steht speziell die als defizitär geltende Uni-Klinik Halle, die bis zum Jahr 2025 unter anderem einen Investitionsbedarf von 400 Millionen Euro hat. "Wir haben dieses Geld nicht", sagte Möllring.

Helfen soll der Bund. "Darüber werden wir mit der neuen Bundesregierung diskutieren", sagte Möllring. Die Medizinerausbildung habe - wie auch kleinere Fächer an den Hochschulen - "nationale Bedeutung". Er sei hoffnungsvoll, "dass sich der Bund stärker bei der Hochschulfinanzierung engagiert". Bisher kann die Bundesregierung wegen des im Grundgesetz fixierten Kooperationsverbotes nicht in die direkte Uni-Finanzierung einsteigen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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