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40-Jähriger stirbt nach Attacke mit Quecksilber-Spritze

Archivmeldung vom 11.05.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Andrea Damm / pixelio.de
Bild: Andrea Damm / pixelio.de

Ein 40-jähriger Mann ist mehrere Monate nach einer rätselhaften Attacke durch eine mit Quecksilber befüllte Spritze in Hannover an den Spätfolgen gestorben. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag bekannt gab, sollen die Obduktion sowie eine toxikologische Untersuchung nun Aufschluss über die genaue Todesursache geben.

Der Mann wurde im Sommer 2011 unverhofft von einem Unbekannten angegriffen, der die Spritze auf einen Regenschirm montiert und sein Opfer damit am Gesäß getroffen hatte. Dabei konnte der Mann seinem Angreifer noch einen Teil des Regenschirms entreißen. Einige Wochen nach dem Angriff wurde das Opfer mit multiplem Organversagen ins Krankenhaus eingeliefert, wo er schließlich ins Koma fiel.

Zuletzt hatte sich der Zustand des Mannes verbessert, sodass er in einer Reha-Einrichtung behandelt werden konnte. Die Hintergründe des Angriffs sind bislang unklar - ein ähnlicher Fall hat sich seitdem nicht ereignet. "Damals wurde der Täter als etwa 40 bis 50 Jahre alt, schlank und mit einem auffälligen Pflaster im Gesicht beschrieben", so die Sprecherin. Es wird angenommen, dass der Täter aus reiner Willkür handelte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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