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Shitstorm nach Sklaven-Shirt mit schwarzem Model

Archivmeldung vom 06.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Model mit "Slave"-T-Shirt Bild: twitter.com, Sensational
Model mit "Slave"-T-Shirt Bild: twitter.com, Sensational

Der größte britische Mode-Versandhandel im Web, ASOS, bekommt die Wut seiner Kundschaft zu spüren, nachdem das Unternehmen online ein bedrucktes T-Shirt mit dem Wort "Slave" ("Sklave") beworben hatte. Dass dieses auch noch von einem farbigen Männer-Model getragen wurde, brachte das Fass schließlich zum Überlaufen. Wegen des massiven Shitstorms entschuldigte sich ASOS öffentlich und nahm das fragwürdige Kleidungsstück zumindest im Online-Shop wieder aus dem Sortiment.

Eine Reaktion zu dem vom Street-Wear-Designer Russell Reid nahe Liverpool entworfenen weißen Textil ließ nicht lange auf sich warten. Über seinen offiziellen Twitter-Account äußerte sich das Unternehmen wie folgt: "Dieses Produkt wurde von einem unabhängigen Verkäufer erstellt. Wir haben es so schnell wie möglich von unserer Marktplatz-Seite entfernt. Sorry für jegliche dadurch verursachte Beleidigung." Zum Hintergrund: ASOS ermöglicht es Indie-Designern, ihre Kreationen über die Seite zu verkaufen.

Die Twitter- und Social-Media-Gemeinde, über die sich das Foto aus dem ASOS-Web-Shop inzwischen viral verbreitet hat, beruhigt das nicht. Kommentare wie "ASOS, das ist nicht richtig" sind da noch harmlos. Andere wiederum beschimpfen das Unternehmen und stellen dem Management vor dem Hintergrund des Vorfalls nachvollziehbare Fragen: "Wollt ihr damit sagen, dass nicht alle Artikel geprüft werden, bevor sie auf die Webseite gestellt werden?"

Quelle: www.pressetext.com/Florian Fügemann

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