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Ulla Schmidt sieht "Aktion Mensch" durch Glücksspielstaatsvertrag bedroht

Archivmeldung vom 16.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der Aktion Mensch
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die strenge Regulierung von Soziallotterien durch die Bundesländer kritisiert. Die "Aktion Mensch" des ZDF und die ARD-Fernsehlotterie dürfen im Internet und im Einzelhandel weder Geschenk-Lose noch Losgutscheine verkaufen. Schmidt, die Mitglied im Aufsichtsrat von "Aktion Mensch" ist, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Soziallotterien sind ungefährlich. Die restriktive Auslegung des Glücksspielstaatsvertrags bedroht sie in ihrer Existenz. Wir akzeptieren nicht, dass wichtige neue Vertriebswege erschwert werden sollen."

Schmidt forderte die Ministerpräsidenten auf, gemeinnützige Lotterien nicht "wie Glücksspiele mit Suchtpotential" zu behandeln. Der Verkauf von Losen für die "Aktion Mensch" über traditionelle Vertriebswege wie Postbanken und Sparkassen nahm nach Angaben des Magazins seit 2002 um 81 Prozent ab.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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