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21,8 Milliarden Lämpchen: Rekord-Weihnachtsbeleuchtung drängt Energiekrise in den Schatten

Archivmeldung vom 02.12.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
LichtBlick Weihnachtsumfrage 2023
LichtBlick Weihnachtsumfrage 2023

Bildrechte: LichtBlick SE Fotograf: LichtBlick SE

Seit Beginn der dunkleren Jahreszeit steigt die Beleuchtung in privaten Haushalten und an öffentlichen Orten. Und kurz vor dem ersten Advent sehen viele Deutsche mit großer Vorfreude der bekanntlich hellsten Beleuchtungszeit, der Weihnachtszeit, entgegen. Das zeigen die Ergebnisse der 13. repräsentativen LichtBlick Weihnachtsumfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des integrierten Energieversorgers durchgeführt hat. So stellt die Anzahl an privaten Weihnachtslämpchen mit 21,8 Milliarden einen neuen Rekord dar. Und nur jede*r Siebte hält eine öffentliche Weihnachtsbeleuchtung für überflüssig.

"Die Energiekrise hatte im vergangenen Jahr einen erheblichen Anteil daran, dass sich viele Verbraucher*innen für weniger Weihnachtsbeleuchtung ausgesprochen haben. In diesem Jahr scheint sie nur noch einen geringen Einfluss darauf zu haben", sagt Ata Mohajer, Communication Manager bei LichtBlick.

Wieder mehr Leuchtgeräte in deutschen Haushalten

Doch nicht nur die Anzahl der Weihnachtslämpchen ist insgesamt gestiegen (2022: 19,9 Milliarden). Die deutschen Haushalte besitzen im Durchschnitt auch mehr Leuchtgeräte - 22 Millionen mehr im Vergleich zum vergangenen Jahr. Damit hat jeder zweite Haushalt ein Leuchtmittel mehr für die heimische Weihnachtsdekoration zur Verfügung.

Energiesparen verliert an Bedeutung - Umweltbelastungen lassen sich vermeiden

Auch bemerkenswert: In 2022 wollte jede*r Dritte weniger Weihnachtsbeleuchtung nutzen, hauptsächlich um Energie zu sparen. In diesem Jahr schließen sich nur noch 16 Prozent diesem Vorhaben an - trotz des gestiegenen Strompreisniveaus. Das wirkt sich auch auf den Stromverbrauch der Leuchtgeräte aus: dieser steigt auf 622 Millionen Kilowattstunden (2022: 614 Millionen Kilowattstunden) und entspricht dem Jahresverbrauch einer mittleren Stadt mit 195.000 Haushalten. Positiv dabei ist der hohe Anteil sparsamer LED-Leuchten (80 Prozent), der im Vergleich zur letzten Umfrage leicht gestiegen ist (2022: 78 Prozent). Nur noch jede*r Fünfte setzt also auf rein konventionelle Lämpchen.

Allerdings entstehen bei den Haushalten aufgrund des deutschen Strommixes klimaschädliche Emissionen. Diese belaufen sich auf rund 235.000 Tonnen CO2 und stellen für die Umwelt ein erneut bitteres Ergebnis dar. "Haushalte können diese Menge durch den Wechsel auf Ökostrom direkt einsparen und die diesjährige Weihnachtszeit in den eigenen vier Wänden klimaneutral gestalten", so Ata Mohajer.

Öffentliche Weihnachtsbeleuchtung für viele wieder wünschenswert

Über die vergangenen drei Jahre hinweg nahm das Interesse an einer öffentlichen Weihnachtsbeleuchtung stetig ab. Doch in der diesjährigen Umfrage zeigt sich eine Trendumkehr: Für die Adventszeit wünschen sich nun 77 Prozent eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung an öffentlichen Plätzen und Gebäuden - und damit 10 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Nur noch jede*r Siebte ist der Ansicht, dass dadurch Ressourcen wie Energie oder Geld verschwendet werden.

Quelle: LichtBlick SE (ots)

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