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Radfahrer- und Lkw-Lobby wollen Kreuzungen sicherer machen

Freigeschaltet am 08.02.2020 um 06:43 durch Andre Ott
Geisterrad in Berlin (2009)
Geisterrad in Berlin (2009)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In einem gemeinsamen Forderungskatalog verlangen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Kreuzungen für Radfahrer sicherer zu machen.

Wie der "Focus" berichtet, kritisieren beide Verbände, dass geradeaus fahrende Radler und abbiegende Lkws an Ampeln oft gleichzeitig Grün haben. "Das ist hochgefährlich. Zusammenstöße sind vorprogrammiert", sagte ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork dem "Focus". "Wir brauchen deshalb dringend getrennte Ampelphasen." Außerdem verlangen ADFC und BGL, Kreuzungen so umzubauen, dass Lkw-Fahrer und Radler einen besseren Überblick haben.

Etwa durch vorgezogene Haltelinien, damit Radfahrer nicht im toten Winkel der Lkw stehen. Außerdem könnten Radwege an Grundstückseinfahrten oder Einfahrten zu Supermarktparkplätzen deutlicher gekennzeichnet werden. Beide Verbände fordern auch Lkw-Abbiegeassistenten besser zu fördern, bevor sie ab 2022 schrittweise Pflicht werden. 2018 wurden 445 Radfahrer bei Verkehrsunfällen getötet. Das waren 16 Prozent mehr als im Jahr davor. Laut ADFC sterben jährlich 30 bis 40 Radler bei Abbiegeunfällen mit Lastwagen, etwa 1.500 werden verletzt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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