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26 % der landwirtschaftlichen Betriebe besaßen im Jahr 2023 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien

Freigeschaltet am 23.05.2024 um 08:07 durch Mary Smith
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Von den 255 000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland verfügten 65 100 Betriebe oder gut ein Viertel (26 %) im Jahr 2023 über Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilt, handelte es sich dabei vor allem um Betriebe mit Photovoltaikanlagen (61 200 Betriebe; 94 %). Von den Betrieben mit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien nutzten zudem 15 % (9 500) Biomasse, 5 % (3 600) Windkraft, 5 % (3 300) Solarthermie und 1 % (700) Wasserkraft zur Energiegewinnung.

Mähdrescher und andere vollmechanisierte Erntemaschinen meist nicht im alleinigen Betriebsbesitz

Zwischen März 2022 und Februar 2023 setzten 232 900 und damit 91 % aller landwirtschaftlichen Betriebe Traktoren und andere Zugmaschinen ein, die sich in ihrem Alleinbesitz befanden. Dabei kamen insgesamt rund 695 200 betriebseigene Maschinen zum Einsatz. Gut ein Drittel (90 000; 35 %) der Betriebe gab an, dass auch Traktoren und andere Zugmaschinen Dritter, wie zum Beispiel von Lohnunternehmen, Maschinenringen oder im Rahmen von Nachbarschaftshilfen zum Einsatz kamen. Etwa die Hälfte der Betriebe setzte zudem Mähdrescher (121 200; 48 %) und andere vollmechanisierte Erntemaschinen (126 900; 50 %) von Dritten ein. Demgegenüber griffen lediglich 17 % aller Betriebe (42 900) auf betriebseigene Mähdrescher und 21 % der Betriebe (54 600) auf andere vollmechanisierte Erntemaschinen im Alleinbesitz zurück.

Fast jeder fünfte Betrieb nutzt Präzisionstechnik zur Ausbringung

Die effiziente Verwendung von Pestiziden oder Pflanzennährstoffen wird in der Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Fläche, nicht zuletzt aufgrund von Umweltschutzaspekten oder ökonomischen Gründen, immer wichtiger. Dies schlägt sich auch in der verwendeten Technik nieder. Für eine bedarfsgerechte und variabel steuerbare Ausbringung (z. B. von Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln, Pflanz- oder Saatgut) setzte im Jahr 2023 knapp ein Fünftel (47 000; 18 %) aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland auf entsprechende Präzisionstechnik. 19 400 Betriebe verwendeten Maschinen zur reihenweisen Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln und setzten somit auf ein verlustminderndes Verfahren. 14 500 Betriebe gaben an, über selbststeuernde, autonome Maschinen zu verfügen, die bei mehr als der Hälfte (8 200; 57 %) dieser Betriebe zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt wurden.

Knapp die Hälfte der viehhaltenden Betriebe setzt Maschinen in der Nutztierhaltung ein

Auch in der Nutztierhaltung unterstützt der Einsatz von Technik die landwirtschaftlichen Betriebe. Von den 161 700 viehhaltenden Betrieben in Deutschland nutzte im Jahr 2023 beinahe jeder zweite (77 900; 48 %) eine spezielle maschinelle Unterstützung, insbesondere im Bereich der Fütterung. Dabei verwendeten etwa 56 100 dieser Betriebe (72 %) Mahl- und Mischgeräte zur Vorbereitung der Futtergabe, 31 200 Betriebe (40 %) nutzen automatische Fütterungssysteme. 30 300 Betriebe (39 %) setzten Technik zur automatischen Regulierung des Stallklimas ein. 28 300 Betriebe (36 %) überwachten ihre Tierbestände mit technischen Mitteln (z. B. mittels Kamera, Ton oder Aktivitätsmessung). Automatische Melksysteme (Melkroboter) kamen bei 8 800 Betrieben und damit bei 19 % der deutschlandweit 46 600 Milchviehbetriebe zum Einsatz.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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