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Gregor Gysi versöhnt sich mit dem Kapitalismus

Archivmeldung vom 03.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linkspartei, Gregor Gysi, hat seinen Frieden mit dem Kapitalismus geschlossen.

"Der Kapitalismus hat eine beachtliche Produktivität an manchen Stellen zustande gebracht. Das muss man sich ansehen und sagen, die erhalte ich, und nicht, wie mache ich es kaputt", bekannte der 61-Jährige in der neuen Ausgabe des Hamburger Magazins stern.

Der Politiker hat jüngst zusammen mit Übersetzer und Autor Harry Rowohlt sowie Schauspielerin Anna Thalbach ein Hörbuch mit Korrespondenz der kommunistischen Vordenker Marx und Engels produziert. Im stern stellt sich Gysi im Interview zusammen mit Rowohlt. Seine rhetorische Gewandtheit erklärte der Linke mit seinem familiären Hintergrund: "Mein Vater redete gern und gut. Meine Mutter redete nicht so viel wie mein Vater, aber konnte das auch nicht schlecht. Wenn du dann ihr Kind bist, kannst du nicht mit irgendwas dazwischen gehen. Das heißt, es musste immer eine bestimmte Qualität haben, um überhaupt angebracht zu sein. Das schult", erzählte Gysi dem stern.

Mit sich selbst ist der Polit-Junkie allerdings noch nicht so im Reinen, gestand er. Harry Rowohlt müsse ein größeres Ego haben, "weil er sich mit sich wohlfühlt. Das müssen Sie erst mal hinkriegen. Ich brauche dazu zu viele Leute".

Quelle: stern

 

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