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Geplantes Rizin-Attentat hätte bis zu 100 Menschen töten können

Archivmeldung vom 17.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Giftflasche (Symbolbild)
Giftflasche (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Ein im vergangenen Jahr in Köln vereitelter Biowaffen-Anschlag hätte mehr Opfer fordern können als bislang bekannt. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, führt die Bundesanwaltschaft in der 94-seitigen Anklageschrift gegen die mutmaßlichen Terroristen Sief und Yasmin H. aus, dass deren mit dem Gift Rizin versetzte Bombe bis zu 100 Menschen hätte töten können.

Laut Anklage hatte das islamistische Ehepaar aus Köln-Chorweiler bereits Sprengstoff und Geschosse beschafft, einen Zünder fast fertiggebaut, eine erfolgreiche Probesprengung durchgeführt, mehr als 3.000 Rizinusbohnen gekauft und bereits 84 Milligramm des tödlichen Gifts hergestellt. Erst Hinweise eines US-Nachrichtendienstes brachten die deutschen Ermittler auf die Spur der beiden, sodass der Anschlag vereitelt werden konnte. Den US-amerikanischen Agenten waren die sonderbaren Bestellungen des Paars im Internet aufgefallen. Sief H. und seine Frau müssen sich demnächst vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Ihnen wird unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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