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Fahren auf glatten Straßen - Richtiger Reflex ist ratsam

Archivmeldung vom 14.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Susanne Schmich  / pixelio.de
Bild: Susanne Schmich / pixelio.de

Autofahrer müssen durch die ansteigenden Temperaturen in den nächsten Tagen mit sehr glatten Straßen rechnen. Um Unfälle zu vermeiden hat der ADAC die wichtigsten Tipps zusammengestellt, nicht immer ist der erste Reflex die richtige Wahl

  • Ist die Fahrbahn rutschig, im 2. Gang anfahren um das Durchdrehen der Räder zu vermeiden. Grundsätzlich sollte mit möglichst hohem Gang gefahren und bei Automatikfahrzeugen kein "Kick-down" betätigt werden.
  • Behutsam Gas geben und Gas wegnehmen. Plötzliches Gas geben oder wegnehmen kann zum Ausbrechen und Rutschen des Wagens führen. Nicht gleichzeitig lenken und Gas geben, bzw. reduzieren.
  • Kommt das Fahrzeug ins Schleudern, auskuppeln und schnell, aber gefühlvoll gegensteuern. Auf keinen Fall ruckartig lenken.
  • Fahrzeuge ohne ABS auf glatter Fahrbahn sollten beim Bremsen ausgekuppelt und das Pedal nur vorsichtig gedrückt werden. Sonst kann das Auto ins Schleudern kommen und in den Gegenverkehr hineindrehen, zum Beispiel dann wenn die Straßenmitte trocken ist und am rechten Fahrzeugrand Schnee oder Eis liegt. Bei einer Notbremsung auf einer Geraden sollte in Pkw ohne ABS das Bremspedal mit voller Kraft gedrückt werden, damit der Bremsweg möglich kurz ist. Schert das Fahrzeug aus, sofort die Bremse loslassen und wieder bremsen, sobald das Auto stabilisiert ist.
  • Wer in einem Fahrzeug mit ABS auf einer Geraden bremst, sollte mit maximaler Kraft das Pedal treten, nur dann entfaltet das System seine Wirkung und bleibt in der Regel ausreichend spurstabil sowie lenkbar. Autofahrer sollten sich von einem "Rattern" am Bremspedal nicht irritieren lassen. Auf Schnee kann der Bremsweg trotz ABS länger sein.
  • Bergauf ist auf glattem Untergrund besonders kritisch. Beim Anstieg ist es besser, wenn mehr Gewicht auf der Antriebsachse lastet. Bei Frontantrieb sollten die hinteren Passagiere an einer "Problemstelle" kurzzeitig aussteigen. Beim Heckantrieb sollten der Beifahrer und weitere Zuladung wenn möglich nach hinten.
  • Streusalz kann sich zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag ablagern und die Bremswirkung verringern. Um es zu lösen, auf gestreuten Straßen bei Gelegenheit immer wieder leicht anbremsen.

Quelle: ADAC (ots)

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