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Loveparade-Gründer Dr. Motte fordert Markenrechte zurück

Archivmeldung vom 23.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Logo der Loveparade
Logo der Loveparade

Der Berliner DJ und Loveparade-Gründer Dr. Motte verlangt für eine Neuauflage der Techno-Veranstaltung die Markenrechte von McFit-Chef Rainer Schaller zurück.

"Ich lade ihn hiermit herzlich ein, uns die Marke zurückzugeben", sagte der 60-Jährige im Gespräch mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" kurz vor dem zehnten Jahrestag des Unglücks am 24. Juli. Dr. Motte, der mit bürgerlichem Namen Matthias Roeingh heißt, bereut heute, die Veranstaltung 2005 in andere Hände gegeben zu haben. "Die Loveparade war immer eine für alle offene Kulturveranstaltung und sollte kein Marketinginstrument für eine einzelne Fitnesskette werden."

Rainer Schaller, der auch 2010 die Loveparade in Duisburg organisierte, habe nicht mit ihm zusammenarbeiten wollen. Dr. Motte kritisiert, dass das Loveparade-Strafverfahren im Juli ohne Urteil endete und einige Nebenkläger auf ihren Kosten sitzen bleiben werden. "21 Menschen sind gestorben und niemand wird verurteilt, wie kann das passieren, bei der bestdokumentierten Katastrophe der deutschen Nachkriegszeit?" Das zeige erneut, wie schlecht Deutschland mit den Hinterbliebenen einer Katastrophe umgehe. Der DJ plant, die Loveparade 2021 unter anderem Namen nach Berlin zurückzuholen. Dafür habe er auch den Segen der Angehörigen der Opfer von Duisburg, mit denen er seit dem Unglück in Kontakt stehe. "Sie sind einverstanden und sagen: Wenn es jemand machen soll, dann Dr. Motte."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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