Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Vermischtes Urteil: Ausschluss Homosexueller von Blutspende kann rechtens sein

Urteil: Ausschluss Homosexueller von Blutspende kann rechtens sein

Archivmeldung vom 29.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: GesaD  / pixelio.de
Bild: GesaD / pixelio.de

Der Ausschluss homosexueller Männer von der Blutspende kann unter bestimmten Bedingungen gerechtfertigt sein. Das urteilte der Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg am Mittwoch.

Für einen Ausschluss müsse feststehen, dass ein hohes Übertragungsrisiko für schwere Infektionskrankheiten wie HIV bestehe und dass es keine alternative Methode gebe, um ein hohes Gesundheitsschutzniveau der Empfänger sicherzustellen. Dies könnten beispielsweise wirksame Testmethoden sein oder eine genaue Befragung des Spenders zu seinem Sexualverhalten sein.

Geklagt hatte ein Franzose, dessen Blutspende unter Hinweis auf die in Frankreich geltende Rechtslage abgelehnt worden war. Frankreich müsse nun klären, ob generell ein höheres Übertragungsrisiko durch Blutspenden von männlichen Homosexuellen bestehe, so die Richter.

In Deutschland gilt eine ähnliche Regelung wie in Frankreich.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte dehnt in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige