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Ölpest: Obama zieht Vergleich mit Terror vom 9. September

Archivmeldung vom 15.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Barack Obama Bild: Pete Souza/Notwist
Barack Obama Bild: Pete Souza/Notwist

US-Präsident Barack Obama hat die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko in ihrer Auswirkung mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York verglichen. Die Katastrophe werde die Umwelt- und Energiepolitik der USA für viele Jahre so prägen, wie die Terroranschläge vom 11. September die amerikanische Außenpolitik prägten, sagte Obama in einem Interview.

Im Zusammenhang mit seinem vierten Besuch in den betroffenen Regionen Mississippi, Alabama und Florida, forderte er die Demokratische Partei und alle Anhänger zu einer Kampagne "für saubere Energie" auf. Außerdem müssten sich die Vereinigten Staaten "einer neuen Zukunft" verschreiben, damit so eine Katastrophe nie wieder passiert. Amerika habe sein Verhalten, wie es Energie produziert und konsumiert, zu verändern. "Mit anderen Worten, unsere anhaltende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gefährdet unsere nationale Sicherheit", so der US-Präsident. Im Anschluss seiner Reise in die Krisenregion wird Obama sich dann mit einer Rede zur Lage im Golf von Mexiko an die Nation richten.

DIW: Katastrophe im Golf von Mexiko könnte Benzinpreise steigen lassen

dts Nachrichtenagentur) - Durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko könnte der Benzinpreis in Deutschland deutlich steigen. Davor warnt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Energie-Expertin sagte der "Bild-Zeitung": "Es ist damit zu rechnen, dass der Ölpreis und auch die Benzinpreise aufgrund der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko spürbar steigen werden. Insbesondere deshalb, da die Ölförderung in der Tiefsee in Amerika ausgesetzt werden soll." Kemfert warnt vor einer weltweiten Energiekrise: "Ohne Tiefsee-Bohrungen wird in den kommenden Jahren die steigende Ölnachfrage nicht zu decken sein. Uns droht somit eine Energiekrise."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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