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Dauerhafte Sonderkommission der Polizei in Köln soll die großen Komplexe von Kindesmissbrauch in NRW ermitteln

Archivmeldung vom 23.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild
Symbolbild

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die großen Ermittlungskomplexe gegen Kinderporno- und Missbrauchszirkel im Netz sollen für das Land NRW bei der Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei zentral zusammenlaufen. Wie Justizminister Peter Biesenbach (CDU) dem "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete, steht er derzeit in dieser Frage in Verhandlungen mit seinem Parteikollegen, Innenminister Herbert Reul.

Demnach soll die Ermittlungsgruppe Berg, die ein riesiges Netzwerk von Pädokriminellen in Messenger-Foren entlarvt hat, als dauerhafte Sonderkommission im Kölner Polizeipräsidium angesiedelt werden. Derzeit arbeiten in der EG Berg noch 120 Kripobeamte. "Wir benötigen eine schnelle Eingreiftruppe um die großen Missbrauchs- und Kinderpornoverfahren im Land zentral bearbeiten zu können", erklärte Biesenbach im Gespräch mit dieser Zeitung.

"Ideal wäre, wenn wir die bestehenden Strukturen bei der Kölner Polizei dazu weiter nutzen könnten." Dahinter steckt der Gedanke, die erfolgreiche Kooperation mit den Staatsanwälten der Ansprechstelle für Cyberkriminalität (ZAC) im Kampf gegen Kinderschänder im Internet fortzusetzen. Ende Juni erst hatte NRW eine eigene Task-Force bei der ZAC eingerichtet. Die Ankläger im Kölner Justizzentrum befürworten das Vorhaben. Durch die enge Zusammenarbeit der vergangenen Monate seien neue Standards entwickelt worden, die zu schnelleren Ermittlungserfolgen geführt hätten, berichtet ZAC-Leiter Markus Hartmann dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Heute können wir in der Regel binnen 24 Stunden einen Durchsuchungsbeschluss erwirken, führt der Oberstaatsanwalt aus. "Die Zeiten, in denen Pädophilen die Trägheit der Justiz in die Karten spielte, sind vorbei. Kein Täter sollte sich mehr sicher sein. Das Entdeckungsrisiko hat sich durch die Einrichtung der Task-Force potenziert."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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