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IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft: DEB-Auswahl unterliegt Norwegen mit 4:5 nach Penaltyschießen

Archivmeldung vom 07.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2018
IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2018

Lizenz: Fair use
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich im zweiten Spiel bei der 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Norwegen einen Punkt gesichert, jedoch im Penaltyschießen erneut kein Schussglück gehabt. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag letztlich mit 4:5 (2:2; 1:1; 1:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen. Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn bereits morgen wartet das Team USA mit NHL-Superstar Patrick Kane auf die Auswahl des Deutschen Eishhockey-Bundes e.V. (DEB).

Sturm hatte seine Reihen nur minimal verändert. Marcel Noebels rückte an die Seite von Frederik Tiffels und Marc Michaelis. Manuel Wiederer agierte als 13. Stürmer mit Nico Krämmer, Daniel Pietta und Sebastian Uvira. Alle anderen Sturmformationen blieben gleich. Timo Pielmeier startete erneut zwischen den Pfosten.

Als Matthias Plachta bereits nach rund einer Minute das Gestänge getroffen hatte, freuten sich die zahlreich und lautstark vertretenen deutschen Fans auf weitere Offensivbemühungen ihrer Lieblinge. Doch keine acht Minuten später hieß es 0:2 aus Sicht der Nationalmannschaft. Ken-André Olimb und Thomas Olsen Valkvae hatten Norwegen in Front gebracht. Patrick Hager knackte dann den Riegel der Gäste im vierten Powerplay in Folge. Noebels‘ Zuckerpass auf Michaelis wenig später setzte der Youngster mit seinem ersten WM-Tor zum 2:2 in den Giebel.

Anders Bastiansens durchaus sehenswertes 2:3 kurz nach Wiederbeginn des zweiten Abschnitts warf das deutsche Team erneut zurück. Aber Hagers Doppelpack bedeutete die Antwort in einem weiteren Powerplay für Deutschland. Gute Gelegenheiten gab es danach auf beiden Seiten, ein weiteres Tor fiel allerdings nicht mehr.

Im Schlussdurchgang erlebten die Fans ein Wechselbad der Gefühle. Der eigentlich harmlose Schuss von Daniel Sorvik wurde noch von einer deutschen Schlägerspitze abgefälscht und landete an Pielmeier vorbei im Netz. Norwegen feierte die Führung genau 15 Sekunden, als der mitaufgerückte Yannic Seidenberg die Partie abermals auf Null stellte. Beide Teams landeten – wie schon ihrem WM-Auftaktspiel – in der Verlängerung, konnten jedoch nicht das entscheidende Tor erzielen. Somit fand die Partie im Penaltyschießen ihren Sieger. Und der hieß Norwegen. Gleich drei Schützen verwandelten ihre Penaltys: Mathias Trettenes, Tobias Lindström und Anders Bastiansen.

Regeneration hieß die erste Devise nach dem Match. Keine 24 Stunden dauert es bis zum dritten WM-Spiel. Dieses Mal könnte die Herausforderung kaum größer sein, denn mit dem Team USA und deren Superstar Patrick Kane von den Chicago Blackhawks geht es am Montag (16.15 Uhr, live bei SPORT1) gegen einen Mitfavoriten, der sowohl Kanada (5:4 n.P.) als auch Dänemark (4:0) bezwingen konnte.

Bundestrainer Marco Sturm: „Ich bin enttäuscht über das Resultat. Unsere Fehlerquote war heute einfach zu hoch, daher ist die Niederlage auch nicht unverdient. Wir haben uns schwer getan und die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht. Zudem sind wir kaum in den Rhythmus gekommen. Wir haben jetzt zwei Mal im Penaltyschießen verloren. Vor einiger Zeit haben wir solche Spiele noch gewonnen. Jetzt müssen wir einen Weg finden, wie wir wieder die Kurve kriegen. Generell müssen wir gegen die USA als Kollektiv eine deutlich bessere Leistung bringen.“

Patrick Hager, Red Bull München: „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und sind plötzlich hinterhergelaufen. Aber so eine Weltmeisterschaft ist kein Wunschkonzert. Wir haben leider die Fehler gemacht und beim Spiel 5 gegen 5 zu viel liegen gelassen. In meinen Augen hätten wir zwei oder drei Punkte verdient gehabt.“

Tore: 0:1 Ken-André Olimb (1:41), 0:2 Thomas Olsen Valkvae (7:31), 1:2 Patrick Hager (14:30), 2:2 Marc Michaelis (18:41), 2:3 Anders Bastiansen (21:36), 3:3 Patrick Hager (27:31), 3:4 Daniel Sorvik (50:13), 4:4 Yannic Seidenberg (50:38), 4:5 Mathias Trettenes (Penalty / 65:00)

Deutschland: Pielmeier (Treutle) – Mo. Müller, Y. Seidenberg; Michaelis, Tiffels, Noebels – D. Seidenberg, Holzer; Ehliz, Draisaitl, Plachta – Krupp, J. Müller; Hager, Kahun, Eisenschmid; Mebus – Krämmer, Pietta, Uvira; Wiederer

Zuschauer: 5.491

Weitere Informationen zum Spiel gibt es hier

Quelle: Deutscher Eishockey-Bund e.V.

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