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Zeitung: Präsident des TSV 1860 München will zurücktreten

Archivmeldung vom 19.07.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.07.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
TSV München von 1860
TSV München von 1860

Beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München steht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" der Rücktritt von Präsident Dieter Schneider bevor. Der Grund ist ein Zerwürfnis zwischen Schneider und dem arabischen Investor Hasan Ismaik sowie dessen Münchner Statthalter Hamada Iraki. Nach Angaben aus Klub-Kreisen will Schneider, der erst vor einem halben Jahr Vereinschef geworden war, in den nächsten Tagen sein Präsidentenamt niederlegen.

Schneider sehe keine Chance mehr, den Machtkampf zu beenden und das Amt des Präsidenten sinnvoll auszufüllen. Schneider und Ismaiks Statthalter Iraki sollen zuletzt kaum miteinander gesprochen haben. Bei fast jedem Thema, von den Finanzen über das Stadion bis hin zur Vermarktung des TSV 1860, soll es heftigen Krach gegeben haben. Ismaik, der mit Immobiliengeschäften in Abu Dhabi am Persischen Golf ein Vermögen verdiente, ist der erste große ausländische Investor bei einem Profi-Verein in der Bundesrepublik. Mehr als 30 Millionen Euro will er nach und nach in den TSV stecken. Die erste Bundesliga und internationale Wettbewerbe sind das Ziel des Arabers. Im Kern geht es bei dem Streit um die Frage, wie groß der Einfluss des Geldgebers sein darf. Und ob die Vorgänge bei 1860 mit den Statuten der Fußball-Bundesliga vereinbar ist. Die Liga schreibt vor, dass ein Profi-Verein Herr im eigenen Haus sein muss und kein Geldgeber die Macht im Klub übernehmen darf.

"Ganz Fußball-Deutschland schaut darauf, wie diese Partnerschaft funktioniert", sagt Franz Maget, Vizepräsident sowohl des TSV 1860 wie auch des Bayerischen Landtags. Maget will den Bruch zwischen Verein und Investor verhindern. "In so einer Kooperation ist es am besten, wenn man viel miteinander redet, aufeinander hört und sich gegenseitig respektiert", sagt der Vizepräsident. "Es wäre sehr kurzsichtig, wenn man jetzt versuchen würde, seine eigene Machtposition zu Lasten des Partners durchzusetzen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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