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DFB-Direktor Schott kann Aufbauhilfe Ost "wenig abgewinnen"

Archivmeldung vom 27.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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DFB-Direktor Ulf Schott hat sich skeptisch hinsichtlich einer möglichen "Aufbauhilfe" für ostdeutsche Fußballvereine gezeigt. "Ich kann der Argumentation wenig abgewinnen", sagte Schott im Interview mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Wenn man den Aussagen des Präsidenten des Drittligisten Hallescher FC, Michael Schädlich, folgte, "würde es dann nicht auch Aufbauhilfen für den Fußball im Saarland oder in Schleswig-Holstein bedürfen?" Es stelle sich die Frage "Wo fängt man an, wo hört man auf?", so der DFB-Direktor.

Zudem würde der Osten Deutschlands in dem Bereich der Nachwuchsförderung bereits überproportional gefördert: 25 Prozent der DFB-Stützpunkte liegen demnach auf dem sechs Bundesländer umfassenden Gebiet des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), in dem wiederum 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands lebten.

Der Anteil der Eliteschulen betrage sogar 30 Prozent. HFC-Präsident Schädlich hatte sich im Gespräch mit der "Welt" dafür ausgesprochen, "den ostdeutschen Fußball mit bestimmten strukturellen Hilfen wirtschaftlich in die Lage zu versetzen, wenigstens in der 2. Liga wettbewerbsfähig zu sein".

Das benötigte Geld solle zum einen über Kredite durch den DFB sowie durch Zuschüsse aus der Wirtschaft bereitgestellt werden. NOFV-Präsident, Rainer Milkoreit, hat diesen Vorschlag ebenfalls bereits kritisiert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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