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Oliver Glasner wird zur neuen Saison Cheftrainer des VfL Wolfsburg

Archivmeldung vom 23.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Oliver Glasner (2018)
Oliver Glasner (2018)

Foto: Steindy
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Auf dem Cheftrainersessel des VfL Wolfsburg nimmt ab der Spielzeit 2019/2020 ein Österreicher Platz: Oliver Glasner hat bei den Wölfen einen Dreijahresvertrag bis 2022 unterschrieben und wird damit im Sommer Nachfolger von Bruno Labbadia.

Der 44-jährige gebürtige Salzburger kommt vom österreichischen Erstligisten LASK, mit dem er derzeit in der Bundesliga den zweiten Tabellenplatz hinter RB Salzburg einnimmt, der zur Teilnahme an der Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League berechtigt. "Wir haben uns mit Oliver Glasner bereits länger beschäftigt und seine beeindruckende Arbeit in Linz aufmerksam verfolgt. Die Gespräche mit ihm haben die positiven Eindrücke, die wir bis dahin von ihm hatten, bestätigt und uns das sichere Gefühl gegeben, dass er die richtige Wahl ist, um mit dem VfL Wolfsburg die nächste Entwicklungsphase anzugehen. Wir bekommen mit ihm einen fachlich hervorragenden Trainer und einen echten Teamplayer", so VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

Für Oliver Glasner ist das Engagement in Wolfsburg die erste Station im Ausland. "Der Wechsel in die deutsche Bundesliga ist eine große Herausforderung, auf die ich mich sehr freue und der ich mich sehr gerne stelle. In den Gesprächen mit Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer haben wir schnell gemerkt, dass wir die gleichen Vorstellungen davon haben, wie wir mit dem VfL in den kommenden Jahren erfolgreichen und attraktiven Fußball spielen wollen und können. Zudem sind die Bedingungen in Wolfsburg hervorragend, so dass für mich schnell klar war, dass ich diese Aufgabe gerne annehmen möchte", sagt Glasner, der dank einer Ausstiegsklausel zu den Wölfen wechseln kann. "Ich bin dem LASK sehr dankbar für die vergangenen Jahre und die Möglichkeit, mich als Trainer weiterentwickeln zu können und in Ruhe auf hohem Niveau arbeiten zu dürfen. Diese Zeit wird für mich nur in bester Erinnerung bleiben und ich kann versichern, dass ich in meiner verbleibenden Zeit in Linz alles geben werde, um unsere Ziele zu erreichen."

Der frühere Innenverteidiger war als Spieler für den SV Ried und den LASK aktiv. Nach Stationen als Co-Trainer bei RB Salzburg und einem einjährigen Gastspiel als Trainer beim SV Ried wechselte Glasner 2015 als Cheftrainer und Sportdirektor in Personalunion zum LASK in die zweite Liga. Die Linzer führte er 2017 zurück in die Erstklassigkeit, im ersten Jahr dort gleich auf den vierten Platz und anschließend bis in die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Europa League.

Quelle: VfL Wolfsburg-Fußball GmbH (ots)

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