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Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgung - DSV-Adler siegen in Willingen

Archivmeldung vom 11.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Laura Dahlmeier Bild: DSV
Laura Dahlmeier Bild: DSV

Dank starker Nerven und einer fulminanten Schlussrunde hat Laura Dahlmeier die Verfolgung der Biathletinnen in Ruhpolding gewonnen und damit ihren dritten Saisonsieg gefeiert. Auch die deutschen Skispringer zeigten sich in Topform und gewannen das Teamspringen von Willingen denkbar knapp vor Norwegen.

Das oberste Podest bleibt auch im zweiten Heimrennen der Biathlon-Damen in Ruhpolding fest in deutscher Hand: Nach Franziska Hildebrands Sieg im Sprint am Vortag war es in der Verfolgung Laura Dahlmeier, für die vor 9000 begeisterten Zuschauern in der Chiemgau-Arena die deutsche Hymne erklang. Damit feierten die die DSV-Athletinnen bereits den fünften Saisonsieg. Grundlage für Dahlmeiers fünften Weltcup-Erfolg der Karriere war ein sicheres Schießen - nur einmal musste die 22jährige in die Strafrunde - und eine grandiose Aufholjagd auf der Schlussrunde. Nach dem letzten Schießen lag Dahlmeier noch 13 Sekunden hinter der bis dahin führenden Tschechin Gabriela Soukalova, schloss aber schnell zu ihr auf und konnte die Führende in der Weltcup-Gesamtwertung schließlich am letzten Anstieg abhängen. Als Dritte komplettierte die Italienerin Dorothea Wierer das Podium. Franziska Hildebrand, die als Siegerin des Sprints als Erste auf die Strecke gegangen war, musste sich nach insgesamt vier Schießfehlern diesmal mit Rang neun zufrieden geben. Auch die weiteren deutschen Starterinnen ließen am Schießstand Federn: Vanessa Hinz musste ebenfalls viermal in die Strafrunde und kam auf Rang 29 ein, auch Miriam Gössner ließ vier Scheiben stehen und belegte Platz 38. Maren Hammerschmidt (3 Fehler) wurde 42., Luise Kummer (2 Strafrunden) belegte den 51. Rang.

In Abwesenheit des erkrankten Simon Schempp liefen die deutschen Herren dagegen nur hinterher: Bester DSV-Skijäger wurde Andreas Birnbacher, der nach je einem Schießfehler in den beiden Stehendanschlägen auf Platz 15 einkam. Arnd Peiffer (29./3 Schießfehler), Erik Lesser (35./4) und Daniel Böhm (37./2) mussten sich hingegen mit einigen wenigen Weltcup-Punkten zufrieden geben. Sieger wurde überraschend der Österreicher Simon Eder, der beim letzten Schießen von den Fehlern der Konkurrenz profitierte, und seinen Vorsprung vor Martin Fourcade (FRA) und Michael Slesingr (CZE) auf der Schlussrunde ins Ziel rettete.

Severin Freund sichert Sieg für deutsche Skispringer

Beim Heimweltcup der Skispringer in Willingen hat die deutsche Mannschaft mit Andreas Wank, Andreas Wellinger, Richard Freitag und Severin Freund das Teamspringen gewonnen. Dabei lieferten sich die DSV-Adler ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den gewohnt starken Norwegern. Bei wechselnden Winden und schwierigen Bedingungen, die am Ende nur einen Wertungsdurchgang zuließen, bestätigte vor allem Schlussspringer Severin Freund seine derzeitige Gala-Form: Mit 149 Metern landete der 27jährige den weitesten Sprung des Tages und fing so das norwegische Quartett noch um die Winzigkeit von 0,6 Punkten ab. Dritter wurde das Team aus Österreich.

Rodeln: Bayern-Express triumphiert in Sigulda (LAT)

Mit Bestzeit in beiden Läufen und mehr als 0,3 Sekunden Vorsprung haben Tobias Wendl und Tobias Arlt den Rodelweltcup der Doppelsitzer in Sigulda/Lettland für sich entschieden. Hinter Wendl/Arlt, die ihren dritten Saisonsieg und ihren 32. Erfolg im Weltcup ingesamt feierten, kamen die Lokalmatadore Oskars Gudramovics und Peteris Kalnins sowie die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler auf die Plätze zwei und drei. Das bislang in dieser Saison so erfolgreiche Duo Toni Eggert/Sascha Benecken kam im ersten Lauf zu Sturz und verlor damit seine Führung in der Gesamtweltcup-Wertung an Wendl/Arlt.

Bei den Damen fuhren gleich zwei BSD-Athletinnen aufs Podest: Hinter der Russin Tatiana Ivanova rodelte Tatjana Hüfner auf Rang zwei. Dritte wurde Natalie Geisenberger, die damit im Gesamtweltcup Boden auf die Führende Summer Britcher (USA) gut machen konnte, die diemals nur Elfte wurde.

Rückschlag für deutsche Langläufer

Bei der vorletzten Etappe der Tour de Ski in Val die Fiemme (ITA) haben die deutschen Athleten ihren Aufwärtstrend der letzten Tage leider nicht fortsetzen können: Beste DSV-Athletin beim 10 Kilometer Massenstart im klassischen Stil wurde Stefanie Böhler auf Rang 16. Denise Herrmann, am Vortag noch starke Achte, landete diesmal nur auf Rang 22. Siegerin wurde etwas überraschend Heidi Weng vor ihren Landsfrauen Ingvild Flugstad Östberg und Therese Johaug. Damit geht Östberg morgen als Führende mit 38 Sekunden Vorsprung auf Johaug in den abschließenden Berglauf auf die Alpe Cermis. Als beste Deutsche, allerdings bereits mit einem Rückstand von knapp elf Minuten, wird dann Stefanie Böhler als 16. ins Rennen gehen.

Auch die deutschen Herren liefen der Weltspitze im Massenstart über 15 Kilometer klassisch nur hinterher: Beim Sieg des auch in der Gesamtwertung souverän führenden Norwegers Martin Johnsrud Sundby kam Jonas Dobler als bester Deutscher auf Rang 15, Andreas Katz lief auf Platz 21. Damit gehen sie morgen als 17. (Katz) und 18. (Dobler) auf die Schlussetappe, auf der Sundby, der dann beinahe drei Minuten Vorsprung auf seine ärgsten "Verfolger" Petter Northug und Alexei Poltoranin mitnimmt, wohl kaum mehr zu schlagen sein wird.

Quelle: VIESSMANN Werke GmbH & Co. KG

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