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Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag fordert nach London andere Zielvereinbarungen und mehr Trainer

Archivmeldung vom 13.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der Olympischen Sommerspiele 2012 in London.
Logo der Olympischen Sommerspiele 2012 in London.

Die Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Dagmar Freitag (SPD), will bei der ersten Sitzung des Gremiums nach der Sommerpause im September eine Bilanz der Olympischen Spiele in London ziehen und über mögliche Verbesserungen reden. Freitag sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe), neben hervorragenden Leistungen habe es im deutschen Team auch Enttäuschungen gegeben. "Bei einigen hat das Timing nicht so gut funktioniert, dass sie ihre bestmögliche Leistung in London abrufen konnten".

Unter dem Strich aber spiele das deutsche Team im Konzert der Besten mit, "wenn auch nicht ganz oben". Freitag schlug vor, in neuen Zielvereinbarungen mit den Sportverbänden festzulegen, dass jeder Athlet in die Lage versetzt werden solle, seine Saisonbestleistung, "am besten sogar seine persönliche Bestleistung", bei den Olympischen Spielen abzurufen. "Das bedeutet ja nicht automatisch schon eine Medaille."  Die Zielvereinbarung für London habe gezeigt, dass der DOSB mit seinen konkreten Medaillen-Prognosen in weiten Bereichen daneben gelegen habe. "So etwas hilft den Athleten nicht, so etwas hilft dem Sport insgesamt nicht", sagte Freitag. Zudem sprach sich die SPD-Politikerin dafür aus, in einigen Sportarten mehr Bundestrainer einzustellen und diese besser zu bezahlen. An die Wirtschaft appellierte sie, Spitzensportlern "passgenaue Ausbildungs- und Arbeitsstellen anzubieten, die ihnen eine Perspektive und die Sicherheit bieten, dass es nach dem Sport beruflich weiter geht."  Die Forderung des DOSB nach mehr Geld wies Freitag zurück. Das werde nach allen olympischen Spielen gefordert, sagte die Politikerin. "Mehr Geld bedeutet nicht zwangsläufig mehr Erfolg."

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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