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Grüne kritisieren CO2-schädliche Diesel-Lkw von Schenker

Archivmeldung vom 26.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klimawandel und CO2 in der korrigierten Fassung von 2003 (Symbolbild)
Klimawandel und CO2 in der korrigierten Fassung von 2003 (Symbolbild)

Bild: IIPC /EGB03 / Eigenes Werk

Die Grünen-Bundestagsfraktion kritisiert CO2-schädliche Diesel-Lkw der Bahn-Tochter Schenker. Für DB Schenker seien rund 34.600 Lkw in ganz Europa unterwegs, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.

Demnach lasse sie lediglich knapp 2.700 Loks, die Güterwagen ziehen, über ihre Gleise fahren. Im Fernverkehr lägen die Laster von Schenker jährlich 784 Millionen Kilometer zurück. Hinzu kämen weitere 759 Millionen Kilometer, die die Lkw beim Transport von Waren zwischen Kunden und einem Frachtterminal der Bahn zurücklegen, heißt es in der Antwort weiter. Das Unternehmen verweise dagegen auf sein Engagement im Klimaschutz. Im Güterverkehr würden überwiegend schadstoffarme Fahrzeuge eingesetzt, die Emissionen seien seit 2006 um mehr als ein Viertel zurückgegangen. Derzeit wird in der Großen Koalition geprüft, ob Schenker verkauft werden sollte, um Finanzlücken bei der Bahn zu schließen. Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock forderte die Bundesregierung auf, bei der Bahn auf einen konsequenten Abbau des Lkw-Verkehrs zu drängen. "Dazu gehört der Schienenausbau genauso wie der Verkauf der Konzerntochter Schenker", sagte Baerbock dem "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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