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Bildungsstiftungen fordern mehr Geld für Digitalpakt

Archivmeldung vom 22.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Schule, EDV, Computer, Digitale Universität und Digital (Symbolbild)
Schule, EDV, Computer, Digitale Universität und Digital (Symbolbild)

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Das Forum Bildung Digitalisierung mahnt an, dass der Digitalpakt nur ein Anfang sein kann. "Gemessen an der Gesamtaufgabe sind die fünf Milliarden Euro für den Digitalpakt eher ein Tropfen auf den heißen Stein", sagte der Vorstand des Forums, Nils Weichert, dem "Handelsblatt".

Das Forum Bildung Digitalisierung ist ein Zusammenschluss der führenden deutschen Bildungsstiftungen – darunter etwa die Stiftungen von Telekom, Bosch, Siemens und Bertelsmann – um das Thema bundesweit voranzutreiben. Zumindest könne die technische Ausstattung in den Schulen nun angegangen werden, so Weichert weiter. Allerdings müsse sich die Politik "ganz schnell über die Dauerfinanzierung der Schul-Digitalisierung unterhalten – sonst drohen Investitionsruinen in Form ungenutzter Geräte und Netze", warnte der Digitalisierungsexperte.

"Auch ein IT-Administrator ist schnell wieder weg, wenn seine Finanzierung befristet ist", sagte Weichert dem "Handelsblatt". Im internationalen Vergleich hätten deutsche Schulen ohnehin "massiven Nachholbedarf: Länder wie Estland oder Finnland liegen weit vor uns. Estland hat schon vor vielen Jahren alle Schulen ans Netz angeschlossen", so der Digitalisierungsexperte weiter. Die Bertelsmann Stiftung habe berechnet, dass Deutschland jährlich 2,8 Milliarden Euro bräuchte, um die Schulen technisch fit zu machen und zu halten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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