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Sachsen-Anhalt: Ministerium erwartet drastisch sinkende Grundschülerzahlen

Archivmeldung vom 25.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Schule und Klassenzimmer: Deutsche Schulen behindern das freie Denken (Symbolbild)
Schule und Klassenzimmer: Deutsche Schulen behindern das freie Denken (Symbolbild)

Bild: Manfred Jahreis / pixelio.de

Sachsen-Anhalt steht erneut ein Umbruch in der Schullandschaft bevor. Das Bildungsministerium hat die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne in einer internen Unterrichtung vor "drastisch" sinkenden Schülerzahlen ab 2025 gewarnt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung.

Den Berechnungen zufolge könnten bis 2030 landesweit 144 Eingangsklassen wegfallen. Viele Schulen kommen aber schon jetzt auf nur noch eine erste Klasse - für sie geht es um die Existenz. Welche konkreten Standorte betroffen sind, will das Bildungsministerium nicht sagen. Es handle sich "um ein rein theoretisches Rechenmodell", sagte ein Sprecher.

Bildungsstaatssekretärin Eva Feußner (CDU) sagte der Mitteldeutschen Zeitung, es gehe nicht um Schließungen, wohl aber um das Ende der Eigenständigkeit kleiner Schulen. Diese könnten sich zu Grundschulverbünden zusammenschließen. "Wir geben den Kommunen die Möglichkeit, zumindest den Standort zu erhalten und zu verhindern, dass die Schüler weiter fahren müssen."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)


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