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Peter Hartz: Arbeitsmarkt-Reform "unter dem Strich" ein Erfolg

Archivmeldung vom 23.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peter Hartz, 2005
Peter Hartz, 2005

Foto: Kowalski
Lizenz: CC-BY-SA-2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der "Erfinder" von Hartz IV, Peter Hartz, hält die vor gut zehn Jahren in Kraft getretenen Arbeitsmarkt-Reform "unter dem Strich" für einen Erfolg. Dass die Regelungen für einen Teil der Arbeitslosen mit Kürzungen verbunden waren, habe die von ihm geleitete Kommission nicht beabsichtigt, sagte Hartz im Gespräch mit dem "Tagesspiegel".

"Die Kommission hat einstimmig vorgeschlagen, die Leistung beim durchschnittlichen Betrag der Arbeitslosenhilfe festzusetzen. Das wären 511 Euro im Monat gewesen." Die Politik habe sich hingegen für das Niveau der Sozialhilfe entschieden, "der Regelsatz landete bei 345 Euro".

Kritik übte Hartz insbesondere daran, dass Arbeitslose von zwei verschiedenen Einrichtungen betreut werden. "Wir wollten, dass Arbeitslose Hilfe aus einer Hand bekommen. Es war nicht besonders glücklich, dass die Betreuung auf zwei Organisationen verteilt wurde, Arbeitsagenturen und Jobcenter."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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