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Anti-Euro-Partei AfD bezahlt ab jetzt ihre Spitzenfunktionäre

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) leistet sich künftig bezahlte Spitzenfunktionäre. Die AfD will den Bundesvorstandssprechern die Gehaltsausfälle kompensieren, die ihnen durch die Parteiarbeit entstehen. Ein "nachgewiesener Verdienstausfall" werde "gegen Beleg" für maximal zehn Monate ausgeglichen, heißt es in einem Vorstandsbeschluss von vergangenem Mittwoch. "Im Falle der Erringung eines Mandats entfällt der Ausgleich." Anlass war ein Antrag des Parteichefs Bernd Lucke.

Für die AfD ist der Beschluss ein Paradigmenwechsel. Im Wahlkampf hatten die Euro-Gegner die etablierten Parteien mit hauptberuflichen Führungskräften noch als "verkrustet" kritisiert. Nun scheint den Parteichef Lucke der Verdienstausfall doch zu schmerzen. Der Ökonom mit Lehrstuhl an der Universität Hamburg ist im laufenden Semester teilweise beurlaubt, im Sommersemester will er sich ganz freistellen lassen, um den Europa-Wahlkampf zu managen. "Luckes Verdienste für die Partei sind unbestritten", sagte AfD-Vorstand Alexander Gauland. "Er soll keinen finanziellen Nachteil durch sein Engagement haben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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