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Coffeeshops in Deutschland? Hanfverband fordert von Ampel-Koalition Cannabis-Legalisierung

Archivmeldung vom 11.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Hanfzigaretten (Symbolbild)
Hanfzigaretten (Symbolbild)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Deutsche Hanfverband hat die Unterhändler der Ampel-Koalition aufgefordert, die Legalisierung von Cannabis ins Regierungsprogramm aufzunehmen. Geschäftsführer Georg Wurth sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die Chancen auf eine Legalisierung waren noch nie so groß wie jetzt."

Wurth verwies darauf, dass Grüne und FDP sich seit Langem für einen legalen, regulierten Handel mit Cannabis aussprechen. "Zusammengenommen haben die beiden mehr Stimmen bekommen als die SPD, die im Punkt Cannabis etwas zurückhaltender ist. Hier müssen sich Grüne und FDP in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen." Wurth sprach sich für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis-Produkten in lizenzierten Geschäften an Kunden ab 18 Jahren aus. Zudem solle in Deutschland ähnlich wie in den Niederlanden das Betreiben sogenannter Coffeeshops möglich gemacht werden, in denen Joints in Gemeinschaft geraucht werden.

Eine mögliche neue Einnahmequelle für Landwirte und Gärtner sieht der Bauernverband. Generalsekretär Bernhard Krüsken sagte der "NOZ": "Wenn die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbestimmungen stimmen, könnte das durchaus eine zusätzliche Marktnische für die Landwirte sein." Er schränkte jedoch ein: "Allerdings müssten wir uns dann vermutlich ernsthaft Gedanken machen, wie wir den Aufwuchs auf den Feldern vor Übergriffen schützen." Der Wirtschaftswissenschaftler Justus Haucap erwartet, dass der Fiskus größter Profiteur einer möglichen Cannabis-Legalisierung werden würde. Es sei mit zusätzlichen Steuereinnahmen in Milliardenhöhe zu rechnen sowie mit 20.000 zusätzlichen sozialversicherungspflichten Jobs, sagte der Düsseldorfer Professor der "NOZ".

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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