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Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (LINKE) will Zahl der Obdachlosen 2019 statistisch erfassen lassen

Archivmeldung vom 27.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Elke Breitenbach (2017)
Elke Breitenbach (2017)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der rot-rot-grüne Senat in Berlin will die Versorgung und Hilfsprogramme für Obdachlose in der Hauptstadt auf eine neue Datengrundlage stellen. »Es wird einen Stichtag geben, an dem die Menschen gezählt oder befragt werden«, sagte Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linkspartei) der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Donnerstagausgabe). Die ersten Befragungen, die derzeit durch eine Arbeitsgruppe vorbereitet werden, sollen im kommenden Jahr 2019 durchgeführt werden.

Dafür, so Breitenbach, werde die Stadt »quasi in kleine Kästchen eingeteilt und die Menschen,die auf der Straße leben, werden aufgesucht und befragt«. Vor dem Start der Befragung sind allerdings von Seiten des Senats noch datenschutzrechtliche Fragen zu klären. »Je nachdem, was wir fragen können, wissen wir dann: Mann oder Frau? Wo kommen sie her? Wie ist ihr Aufenthaltsstatus? Wie lange leben sie auf der Straße?«, erklärte Breitenbach dem »nd«. Möglicherweise könne man noch andere Dinge erfragen, so dass man dann eine stabile Datenbasis habe. Auf Grundlage der Daten will Rot-Rot-Grün dann das Hilfsangebot für die obdachlosen Menschen verbessern. »Wir haben ein breites Netz von Hilfsangeboten, aber nicht immer kommen sie dort an, wo sie nötig sind«, sagte die Senatorin. Und: »Jeder Mensch, der untergebracht werden will, muss auch untergebracht werden.« Zwischen 4000 und 10.000 Menschen leben laut unterschiedlicher Schätzung auf den Straßen Berlins.

Quelle: neues deutschland (ots)

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