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Sachsen-Anhalt: Regierung gibt grünes Licht für Azubiticket ab Anfang 2021

Archivmeldung vom 22.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Marvin Siefke / pixelio.de
Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Sachsen-Anhalts Landesregierung gibt nach jahrelangen Debatten grünes Licht für ein landesweites Azubiticket ab 2021. Die Verträge mit den Verkehrsverbünden und der Nahverkehrsservice-GmbH (Nasa) seien reif zur Unterzeichnung, bestätigte das Verkehrsministerium in Magdeburg der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.

Mit dem vergünstigten Fahrschein sollen Auszubildende ab Jahresbeginn Bus und Bahn im ganzen Bundesland nutzen können. Das freiwillige Rund-um-die-Uhr-Ticket soll monatlich 50 Euro kosten. Damit endet eine jahrelange politische Hängepartie in der schwarz-rot-grünen Regierungskoalition Sachsen-Anhalts. "Die Einführung des Azubi-Tickets ist ein wichtiger Baustein dafür, die Berufsausbildung im Land attraktiver zu machen", sagte der SPD-Arbeitsmarktpolitiker Andreas Steppuhn dem Blatt. "Ich freue mich, dass wir uns als SPD in dieser Frage in der Kenia-Koalition durchgesetzt haben."

Aus der Wirtschaft gab es über Jahre hinweg Forderungen nach diesem Ticket, das in Sachsen und Thüringen existiert. Thomas Brockmeier, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, sagte der Mitteldeutsche Zeitung: "Wenn ein Azubi-Ticket ab Anfang kommenden Jahres auch in Sachsen-Anhalt eingeführt wird und wir mit unseren Nachbarländern gleichziehen, begrüßen wir das natürlich ausdrücklich." Es sei "höchste Zeit", die duale Berufsausbildung attraktiver zu machen. "Auszubildende bekommen so endlich eine vergleichbare Wertschätzung wie Studierende mit ihrem Semesterticket", sagte Brockmeier. Die IHK werde den Ausbildungsunternehmen empfehlen, sich am fälligen Kostenbeitrag der Azubis für das Ticket zu beteiligen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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