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Von der Leyen zeigt wegen Doktorarbeit Reue

Archivmeldung vom 12.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ursula von der Leyen Bild: Global Panorama, on Flickr CC BY-SA 2.0
Ursula von der Leyen Bild: Global Panorama, on Flickr CC BY-SA 2.0

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat nach Bekanntgabe der Untersuchungen ihrer Doktorarbeit Reue über die Versäumnisse gezeigt. "Ich habe damals Fehler gemacht", sagte von der Leyen im Interview mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". "Mit dem Wissen von heute würde ich das selbstverständlich anders machen." Es sei gut, dass Universität und Gutachter anerkannt hätten, dass die Arbeit wissenschaftlich relevant sei, so von der Leyen. "Ich bin erleichtert."

Der Senat der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hatte am Mittwoch mit sieben zu einer Stimme bei einer Enthaltung entschieden, dass von der Leyen ihren Doktortitel behalten darf. MHH-Präsident Christopher Baum sagte, zwar seien "klare Mängel, im Wesentlichen in der Einleitung" festgestellt worden. Das Muster dieser Plagiate spreche jedoch nicht für eine Täuschungsabsicht. "Es geht hier um Fehler, nicht um Fehlverhalten", so Baum. Es handele sich um Fehler, die den wissenschaftlichen Wert der Doktorarbeit nicht infrage stellten. Die Ergebnisse der Arbeit seien zum damaligen Zeitpunkt neu, valide und von praktischer Relevanz gewesen.

Bundeskanzlerin Merkel hatte schon vor der Entscheidung über ihren Regierungssprecher von der Leyen öffentlich ihr Vertrauen ausgesprochen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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