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Hennig-Wellsow hält Grün-Rot-Rot weiter für möglich

Archivmeldung vom 10.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Transnistrien-Koalition oder Rot-Rot-Grün (Symbolbild)
Transnistrien-Koalition oder Rot-Rot-Grün (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow hat eine Koalition mit den Grünen und der SPD noch nicht abgeschrieben. "Grün-Rot-Rot war zwischenzeitlich bei 45 oder 46 Prozent", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Jetzt ist es etwas weniger. Aber das Rennen ist noch nicht gelaufen."

Das Wahlprogramm der Union unterscheide sich in den Bereichen Klimaschutz und Sozialpolitik "diametral" von den Grünen. "Da gibt es zwischen den Grünen, der SPD und der Linken deutlich mehr Übereinstimmungen. Mich wundert daher nicht, dass sich zwischen der Union und den Grünen immer mehr eine Entfremdung einstellt." Das werde sich auch im Wahlkampf niederschlagen. Bis zum Wahltag sei alles offen.

"Die gesellschaftlichen Fragen, die wir beantworten müssen, sind dringlich. Es ist kein Hexenwerk, das zu erkennen", sagte Hennig-Wellsow. Die Klimafrage werde sich in den nächsten zehn Jahren entscheiden. "Damit wird sich auch vieles andere entscheiden. Daran hängt die soziale Frage, weil es ein soziales Fundament braucht, um die Gesellschaft mitzunehmen. Das wiederum bedingt, dass wir die Verteilungsfrage beantworten." Nötig sei eine Erhöhung der Hartz-IV-Sätze, Sanktionsfreiheit wie überhaupt eine Weiterentwicklung de r Grundsicherung. Nötig sei ferner eine Besteuerung von Millionenvermögen und eine Erhöhung des Mindestlohns auf 13 Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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