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ZEW-Chef warnt vor Staatseinstieg bei Thyssenkrupp

Archivmeldung vom 24.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Thyssenkrupp Q1 Gebäude
Thyssenkrupp Q1 Gebäude

Von Arnoldius - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11864463

ZEW-Chef Achim Wambach lehnt einen Einstieg des Staates bei Thyssenkrupp ab: "Thyssenkrupp hatte schon vor der Pandemie Probleme, hier geht es um Strukturwandel und nicht nur um die Überbrückung eines Engpasses. Staatshilfe ist keine Dauerlösung", sagte Wambach der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Auf die Frage, ob der Staat Thyssenkrupp im Zweifel pleite gehen lassen solle, sagte Wambach: "Die Entscheidung, aus dem Markt auszutreten oder nicht, trifft das Unternehmen selber, nicht der Staat. Der Staat sollte dafür sorgen, dass die Spielregeln im internationalen Wettbewerb fair sind."

Ebenso könne der Staat bei Forschung und Entwicklung für grünen Stahl helfen. "Und die von der EU geplante Grenzausgleichsabgabe sorgt ebenfalls dafür, dass nicht billiger CO2-intensiver Stahl aus dem Ausland den hoffentlich zukünftig grünen deutschen Stahl verdrängt." Wambach ist auch Mitglied der Monopolkommission.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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