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Linkspolitiker fordert der Absenkung der Kirchenaustrittsgebühr

Freigeschaltet am 06.12.2018 um 14:53 durch Andre Ott
Hartz IV Sanktionen: Staatlich beauftragte Streichung von lebensnotwendigen Geldern.
Hartz IV Sanktionen: Staatlich beauftragte Streichung von lebensnotwendigen Geldern.

Bild: NicoLeHe / pixelio.de

In Berlin sind im vergangenen Jahr 14.015 Menschen aus der Kirche ausgetreten. Die Zahl der Kirchenaustritte sank damit im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,73 Prozent. Das berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland".

Laut der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des rechtspolitischen Sprechers der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Sebastian Schlüsselburg, die «neues deutschland» vorliegt, sind im vergangenen Jahr 8445 Protestanten, 5438 Katholiken, 126 Juden und 27 Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften aus ihren Religionsgemeinschaften ausgetreten. Sebastian Schlüsselburg kritisierte die Verwaltungsgebühr von 30 Euro für Austritte als zu hoch: «Die Kirchenaustrittsgebühr ist unverhältnismäßig hoch. Sie geht weit über die Deckung des Verwaltungsaufwandes hinaus», sagte Schlüsselburg. Im vergangenen Jahr sind so 423.159 Euro zusammengekommen. Auch nach Abzug der Verwaltungskosten bleibe noch ein Plus von mehr als 275.000 Euro. Der LINKE-Politiker sprach sich dafür aus, bei der derzeit guten Haushaltslage die Gebühr auf zehn Euro zu senken oder gleich ganz abzuschaffen, um die betroffenen Bürger und Gerichte zu entlasten.

Quelle: neues deutschland (ots)

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