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Zeitung: Regierungsflieger flogen im vergangenen Jahr 465 Mal ohne Passagiere

Archivmeldung vom 25.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Maschinen der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums sind im vergangenen Jahr insgesamt 465 Mal ohne einen einzigen Passagier an Bord von Köln nach Berlin geflogen. Das geht aus einer Statistik des Bundesverteidigungsministeriums hervor, die der "Bild am Sonntag" vorliegt. Die sogenannten "Leerflüge" kosteten den Steuerzahler rund 3,5 Millionen Euro.

Dabei wurden 1.604 Tonnen Kerosin verbrannt. Bei besonders wichtigen Terminen fliegen sogar zwei Regierungsmaschinen "leer" von Köln nach Berlin - eine als Ersatz. Wird diese "Spare"-Maschine nicht gebraucht, fliegt sie sofort wieder ungenutzt zurück zum Standortflughafen im Rheinland. Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums 76 "Spare"-Flüge. Kosten: rund 580.000 Euro.

Ursache für die Flugzeugpendelei quer durch die Bundesrepublik: Die Regierungsflieger (je zwei Airbus A340 und A319 sowie vier Global 5000) sind trotz des Umzugs von Bundestag und Bundesregierung von Bonn nach Berlin vor knapp 14 Jahren weiterhin am Militärflughafen in Köln-Wahn stationiert. Fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) oder einer ihrer Minister einen Flieger an, kommt der leer nach Berlin, sammelt den Spitzenpolitiker ein. Beim Rückflug bringt die Regierungsmaschine den Politiker nach Berlin, kehrt anschließend leer nach Köln-Wahn zurück.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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