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Bundesbank glaubt nicht an Immobilien-Crash

Archivmeldung vom 26.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Hoffen, beten und glauben (Symbolbild)
Hoffen, beten und glauben (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Bundesbank glaubt nicht, dass ein Crash der Preise von Eigentumswohnungen und Häusern bevorsteht. "Eine abrupte Korrektur der Wohnimmobilienpreise zeichnet sich indes sofern es zu keiner gravierenden Störung der laufenden gesamtwirtschaftlichen Erholung kommt nicht ab", heißt es im Monatsbericht Oktober der Bundesbank, der am Montag veröffentlicht wurde.

Es gebe "kaum Hinweise darauf", dass die Preisentwicklung zu einem bedeutenden Teil auf destabilisierenden, rein spekulativen Motiven beruhe. Insgesamt sei das Preisgefüge am deutschen Wohnimmobilienmarkt des Jahres 2019 "daher als robust gegenüber ausgeprägten Änderungen des gesamtwirtschaftlichen Umfelds einzuschätzen", so die Bundesbank.

Dies stehe "im Einklang damit, dass die Pandemie bislang kaum Spuren am Wohnimmobilienmarkt hinterließ". Gleichwohl hält die Bundesbank viele Wohnimmobilien für zu teuer. "Insbesondere in städtischen Regionen bauten sich beträchtliche Überbewertungen auf", resümiert die Bundesbank über die Preisentwicklung der letzten Jahre. Dem nachfragebedingten Preisauftrieb wirkte die zusätzliche Wohnbautätigkeit kaum entgegen, auch weil sich durch sie Bauleistungen kräftig verteuerten. "Insbesondere angesichts der Kombination einer vorerst unverminderten Ausweitung des Wohnungsangebots und schwächerer Nachfrage könnte sich die Preisdynamik bei zusätzlichen Turbulenzen schneller und stärker ermäßigen als bisher angelegt", schreibt die Bundesbank.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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