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Berlins Regierender mit Lockdown unzufrieden: "Immer noch zu viel Leben auf der Straße"

Archivmeldung vom 22.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Michael Müller (2017)
Michael Müller (2017)

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, ist mit der Effektivität des aktuellen Lockdowns unzufrieden. "Ich sehe immer noch sehr viel Leben auch auf den Straßen", sagte Müller RTL und n-tv.

Müller weiter: "Insofern glaube ich, wir haben noch einiges zu tun und müssen noch weiter achtsam sein und müssen diese Regeln sehr ernst nehmen, damit die Zahlen auch wirklich in nächster Zeit runtergehen, denn unsere Krankenhäuser kommen an ihre Belastungsgrenze."

Eine Notwendigkeit, die Beschränkungen für die Festtage doch noch weiter zu fassen, sieht er aber nicht, schließlich hätten Bund und Länder die Regeln gerade erst vor wenigen Tagen verabredet. "Ich glaube schon, dass das zwar erhebliche Einschränkungen sind, die für viele auch eine Belastung sind, gerade über diese festlichen Tage jetzt, aber auf der anderen Seite sehen natürlich viele auch, dass das nötig ist", so der SPD-Politiker. Ohnehin gehe es um den privaten Bereich, wo die Politik nur Rahmenbedingungen setzen könne. Daher sei jetzt jeder und jede dazu aufgefordert, Eigenverantwortung zu zeigen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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