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Wissenschaftsrat mahnt finanzielle Verbesserung der Hochschulen an

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Marko Greitschus / pixelio.de
Bild: Marko Greitschus / pixelio.de

Noch vor Beginn der Koalitionsverhandlungen im Bund mahnt der Vorsitzende des Wissenschaftsrates die möglichen Regierungsparteien, schnell die Finanzlage der Hochschulen zu verbessern. Wichtig sei, "dass bald etwas geschieht, nach der Regierungsbildung, gleich im Jahr 2014. Wissenschaft muss dann auch Chefsache sein", sagte Wolfgang Marquardt der "Süddeutschen Zeitung".

Marquardt  weiter: "Ich stelle mir im kommenden Jahr einen Wissenschaftsgipfel mit der Kanzlerin, den Ministerpräsidenten und den Fachministern vor, auf dem eine verlässliche Vereinbarung bis 2025 getroffen wird." Das wichtigste Beratergremium von Bund und Ländern in derlei Fragen hatte bereits im Sommer Perspektiven für die Zukunft der Hochschulen bis 2025 beschrieben.

Die Regierungsexperten empfehlen in ihrem Gutachten einen Milliarden-Pakt von Bund und Ländern, in dem alle bisherigen Einzelförderungen von Bund und Ländern aufgehen sollen. "Kernstück unseres Konzepts ist dabei die Stärkung der Hochschulen. Ihre Grundfinanzierung muss mindestens jährlich um ein Prozent zusätzlich zum Inflationsausgleich wachsen, damit sie unabhängig von Drittmitteln weiterhin ihre Kernaufgaben mit der erwartet hohen Qualität erfüllen können. Sonst gefährden wir den gesamten Wissenschaftsstandort", sagte Marquardt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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