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Schavan fordert Ausbildungspakt für Jugendliche in Europa

Archivmeldung vom 22.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Annette Schavan Bild: Laurence Chaperon / CDU/CSU-Fraktion
Annette Schavan Bild: Laurence Chaperon / CDU/CSU-Fraktion

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat einen europaweiten Ausbildungspakt gefordert. "Es muss in Europa die Regel werden, dass jeder Jugendliche ein Angebot für Ausbildung, Praktikum oder Berufseinstieg bekommt - am besten innerhalb von drei Monaten", sagte Schavan der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Deshalb brauchen wir einen europaweiten Ausbildungspakt, bei dem Unternehmen und Politik Hand in Hand arbeiten." Es sei eine der vordringlichen Aufgaben in Europa, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, so die Ministerin.

Zugleich riet Schavan ihrer Partei, auch im Bundestagswahljahr die Studiengebühren weiter zu bewerben. "Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Studiengebühren die Angebote für Studierende verbessern. Hätten wir flächendeckend Studiengebühren, dann wären jährlich zwei Milliarden Euro mehr im System." Die Abschaffung der Studiengebühren bedeute dort einen Qualitätsverlust, "wo die Länder die Hochschulen nicht mit den entsprechenden Mitteln ausstatten".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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