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Ziemiak erklärt Grüne und AfD zu Hauptgegnern von CDU

Freigeschaltet am 15.11.2019 um 06:51 durch Andre Ott
Paul Ziemiak (2019)
Paul Ziemiak (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat die Grünen und die AfD zu den Hauptgegnern seiner Partei erklärt und wirft beiden Parteien vor, das Land zu spalten. Die Union habe "aus ganz unterschiedlichen Gründen" Wähler an beide Parteien verloren, schreibt Ziemiak in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Focus.

CDU und CSU müssten deshalb die Auseinandersetzung mit Grünen und AfD suchen "und aktiv um Deutschlands Zukunft ringen", so der CDU-Generalsekretär weiter. Er warf den Grünen vor, sie wollten den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben. "Wer wie die Grünen den städtischen Lifestyle überall verordnen will, spielt Stadt und Land gegeneinander aus und gefährdet den Zusammenhalt", sagte Ziemiak dem Nachrichtenmagazin.

Der "moralische Absolutheitsanspruch" der Grünen bei Themen wie Klima, Landwirtschaft oder Tierschutz sei "Ausdruck eines Dirigismus, der nicht zu unserem Konzept von Freiheit und Verantwortung des Einzelnen passt", so der CDU-Politiker weiter. Der AfD warf der CDU-Generalsekretär vor, Empörung zu befeuern, Konflikte zu schüren und sich als "Opfer der Eliten" darzustellen. Angesichts dieser Entwicklungen seien CDU und CSU als einzig verbliebene Volksparteien "noch nie so wichtig wie heute", sagte Ziemiak dem Nachrichtenmagazin Focus. Ziel der Union sei es, Brücken in einer immer stärker polarisierten Gesellschaft zu bauen.

Ziemiak ruft CDU zu mehr Profilbildung auf

Eine Woche vor Beginn des Bundesparteitags fordert CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak seine Partei zu mehr Engagement und Profilbildung auf.

"Als Volkspartei werden wir nur verbindende Kraft bleiben, wenn wir uns den drastischen Veränderungen in unserer Gesellschaft konsequent stellen. Heute gibt es andere Herausforderungen als vor 30 Jahren. Die Spannungsfelder sind Heimat und Globalisierung, Individualisierung und Zusammenhalt, Klimawandel und Strukturwandel, Fortschritt und Stagnation sowie Stadt und Land", schreibt Ziemiak in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Focus.

In diesen Spannungsfeldern werde die Union als verbindende Kraft gebraucht. Die Partei müsse dabei "gesellschaftlicher Seismograph" sein und Debatten prägen, so der CDU-Generalsekretär weiter. Die Union brauche "weniger `Ja, aber`, mehr geistige Meinungsführerschaft", verlangte Ziemiak. Als Volkspartei denke man "Politik aus der Mitte heraus und nicht von den Rändern. Das ist in Zeiten des Wandels notwendiger denn je", schreibt der CDU-Generalsekretär weiter. Konkret forderte er, die CDU müsse die soziale Marktwirtschaft nachhaltig weiterentwickeln, Deutschland zu einer Innovationsplattform machen und sich noch mehr um die Anliegen der Bürger kümmern. "Der Politik wird oft vorgeworfen, taub für echte Probleme und Sorgen zu sein. Wenn wir als Union geistige Meinungsführerschaft wollen, dann dürfen wir genau das nicht mehr zulassen. Wir müssen Bürgernähe in den sozialen Medien genauso können, wie im Bierzelt", schreibt Ziemiak in dem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Focus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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