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Berliner Piraten kritisieren LAGeSo-Chef Allert: Rolle bei Vergabe im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften falsch dargestellt

Archivmeldung vom 13.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der Piratenpartei Deutschland
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Von den Berliner Piraten kommt erneut Kritik am Chef des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), Franz Allert. Dieser habe seine Rolle bei der Vergabepraxis der Behörde bei Flüchtlingsunterkünften falsch dargestellt, sagte der flüchtlingspolitische Sprecher der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus, Fabio Reinhardt, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Samstagausgabe).

Der Zeitung liegen Dokumente vor, aus denen hervorgeht, dass Entscheidungen über die Vergabe von Aufträgen an und Verhandlungen mit privaten Betreibern von Flüchtlingsunterkünften in einem »Leitungs-Jour fixe« getroffen wurden, an denen auch Allert beteiligt war. Bisher hatte der LAGeSo-Chef bestritten, mit dem "operativen Verfahren" betraut zu sein, und so Vorwürfe der Vetternwirtschaft zurückgewiesen.

»Natürlich hätte Allert Einfluss nehmen können - seine Darstellung seiner Rolle ist falsch«, so Reinhardt. »Allerts Versuch einer Verteidigung nach vorn ist nicht haltbar«.

Quelle: neues deutschland (ots)

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