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Kanzleramtschef verteidigt weitere Impfpriorisierung

Archivmeldung vom 27.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Helge Braun (2019)
Helge Braun (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat die Entscheidung gegen eine zügige Komplett-Aufhebung der Impfpriorisierung verteidigt. "Nach Priorisierung zu impfen, rettet Leben", sagte der CDU-Politiker am Dienstag im ARD-Morgenmagazin.

Vor Beginn der Impfkampagne habe man "unglaublich hohe Todeszahlen" gehabt. Durch die Priorisierung sei die Inzidenz in der Risikogruppe jetzt deutlich geringer. Deshalb wolle man diese "noch einige Wochen" aufrechterhalten. Braun dämpfte zudem die Erwartungen an Erleichterungen bei den Corona-Maßnahmen für Geimpfte. "Geimpfte können viele Freiheitsrechte selbstverständlich wieder zurückbekommen", da sie eine deutlich geringe Gefahr seien. Aber so etwas wie Abstand halten sowie das Tragen von Masken könne man erst aufgeben, "wenn wirklich große Teile der Gesellschaft geimpft sind", so Braun.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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