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Arbeitgeberpräsident Hundt warnt Union und SPD vor unsoliden Rentenplänen

Archivmeldung vom 22.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Dieter Hundt Bild: BDA
Dr. Dieter Hundt Bild: BDA

Die Wirtschaft hat SPD und Union davor gewarnt, die Rentenversicherung mit neuen Leistungen in Schieflage zu bringen. "Die Unionspläne für höhere Mütterrenten oder die Mindestrente der SPD würden die Rentenversicherung stärker belasten, als sie durch die Rente mit 67 entlastet wird", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Tageszeitung "Die Welt".

Niemand dürfe sich von der aktuellen Höhe der Rentenrücklage blenden lassen, warnte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Diese reichten nur, um die Renten für anderthalb Monate zu zahlen, aber nicht, um auf Dauer zusätzliche Leistungen erbringen zu können. "Mit den Reformen der vergangenen Jahre wurde die Rentenversicherung gut auf die demografische Entwicklung vorbereitet", sagte Hundt. "Dieser Erfolg darf jetzt nicht verspielt werden." Allen müsse klar sein, dass so gut wie kein Spielraum für Leistungsausweitungen bleibe, wenn die gesetzlichen Beitragsziele eingehalten werden sollten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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