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Städte- und Gemeindebund fordert schnelle Lösung für Altschulden

Archivmeldung vom 18.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, fordert einen schnellen Schuldenschnitt für kommunale Altschulden. "Für die Altschulden der Kommunen soll jetzt schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Die Zinsen sind noch niedrig, die Gelegenheit also günstig. Wenn der Bund es mit der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse ernst meint, muss er schnell handeln."

Am heutigen Mittwoch will das Bundeskabinett in Berlin die Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse einsetzen. Eine der sechs Arbeitsgruppen soll sich mit den kommunalen Finanzen beschäftigen. Es geht um Altschulden in Höhe von insgesamt 46 Milliarden Euro. Besonders betroffen sind westdeutsche Kommunen. "Wenn wir dieses Problem jetzt nicht lösen, wird die Schere zwischen reichen und armen Kommunen weiter aufgehen", warnte Landsberg.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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