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Nur geringe Erfolge bei Neubau von Sozialwohnungen

Archivmeldung vom 05.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße in Hoyerswerda, Plattenbau und Sozialwohnungen (Symbolbild)
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße in Hoyerswerda, Plattenbau und Sozialwohnungen (Symbolbild)

Foto: Doris Antony
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Großen Koalition gelingt es nicht, die Zahl der neuen Sozialwohnungen deutlich zu erhöhen - obwohl sie den Ländern dafür immer mehr Geld gibt: 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Wie die "Bild" unter Berufung auf einen Regierungs-Bericht zur sozialen Wohnraumförderung berichtet, wurden damit 2018 bundesweit 58.500 Wohnungen staatlich gefördert. Nur 950 (1,7 Prozent) mehr als im Vorjahr.

Beim Neubau von geförderten Mietwohnungen gelang 2018 immerhin eine Steigerung um rund drei Prozent auf 27.000. Die meisten dieser neuen Wohnungen entstanden in Bayern und Baden-Württemberg, in zahlreichen Ländern wie Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Brandenburg gingen die Förderzahlen im Mietwohnungsneubau im vergangenen Jahr stark zurück. "Die Länder begründen dies mit einem weiter gestiegenen Mittelbedarf je Förderfall", wie es in dem Bericht heißt. Die Rahmenbedingungen seien angesichts steigender Baukosten und Mieten für den Wohnungsneubau weiterhin "schwierig".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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