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Verbindungsdatenhack: Nur nicht gespeicherte Daten sind sichere Daten!

Archivmeldung vom 25.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hacker (Symbolbild)
Hacker (Symbolbild)

Bild: (CC BY-SA 2.0) by  Malware Infection

Nach Presseberichten haben sich Hacker Zugang zu Verbindungs- und Bewegungsdaten der Nutzer einer zweistelligen Anzahl von Mobilfunknetzen weltweit verschafft. [1] Der Europaabgeordnete Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) erklärt: "Die Vertraulichkeit unserer Kommunikation ist essentiell für uns Bürger, für Berufsgeheimnisträger, Medien und die Wirtschaft."

Breyer weiter: "Das Bekanntwerden von Kontakten und Bewegungen kann höchste Amtsträger erpressbar machen oder sogar ihr Leben gefährden. Dieser Hack belegt: Nur nicht gespeicherte Daten sind sichere Daten."

Breyer fordert Konsequenzen aus dem Vorfall: "Das deutsche Gesetz und die EU-Pläne zur Vorratsspeicherung aller Kommunikationsdaten sind unverantwortlich und müssen vom Tisch. Die ePrivacy-Verordnung erlaubt zu große Datenhalden zu 'Sicherheitszwecken' und muss verschärft werden. Zudem sollte der Bundesdatenschutzbeauftragte gegen die 'freiwillige Vorratsdatenspeicherung', die massenhaften Funkzellenabfragen und Abmahnungen Tür und Tor öffnet, einschreiten."

Fußnoten: [1] http://ots.de/xUIfzV

Quelle: Piratenpartei Deutschland (ots)

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