Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Palmer kritisiert "Diskurs-Verbot" in Flüchtlingsdebatte

Palmer kritisiert "Diskurs-Verbot" in Flüchtlingsdebatte

Archivmeldung vom 26.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Boris Palmer Bild: Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg, on Flickr CC BY-SA 2.0
Boris Palmer Bild: Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat in der Flüchtlingsdebatte ein "Diskurs-Verbot" kritisiert: "Ich glaube, es gibt da ein Diskurs-Verbot, eine Blockade", sagte der Tübinger Oberbürgermeister am Montag im "Deutschlandfunk" auf die Frage, ob es denn stimme, dass Menschen, die die derzeitige Flüchtlingspolitik kritisieren, von den Medien und in den sozialen Netzwerken oftmals als rechtsextrem abgestempelt werden.

Palmer selbst habe "sehr lange gezögert", den berühmten Satz "Wir schaffen das" von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu kritisieren. "Natürlich passiert das: Wenn man das macht, dann wird man scharf angegriffen", so der Grünen-Politiker. Er treffe auf der Straße "viele Menschen, die sagen, ich erlebe das so, dass man nichts Kritisches sagen darf über diese Situation, weil man dann in der Tat zu einem Rechten gestempelt wird". "Es muss aufhören, dass man diejenigen, die Sorgen haben, die Ängste haben und die artikulieren, stigmatisiert", forderte Palmer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Coronavirus (Symbolbild)
Und wenn es klar würde, dass Covid-19 nicht existiert ...
Symbolbild
Um die Effekte wirklich zu verstehen, mußt Du die wahre Ursache kennen
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte indigo in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen